OPER & LIED

12. – 17. Juli 2021

Leitung: UNIV.-PROF. THOMAS QUASTHOFF
Korrepetition: ALEXANDER FLEISCHER, HfM Berlin


Vorsingen:

12. Juli 2021, 11.00 Uhr
Ort: Konzertsaal Hotel DAS SIEBEN, Bad Häring

Kursgebühr: € 500,- (Passive 50% - € 250,-- für die gesamte Laufzeit des Meisterkurses)

Anmeldungen bis 2. Juli 2021

Schlusskonzert:
17. Juli 2021
Beginn: 20.00 Uhr
Ort: Konzertsaal Hotel DAS SIEBEN, Bad Häring



Zielgruppe:
Dieser Meisterkurs von Univ.-Prof. Thomas Quasthoff wendet sich an fortgeschrittene Sänger/innen, Gesangsstudierende an Kunstuniversitäten und Konservatorien sowie als begleitendes Coaching für BerufseinsteigerInnen (Repertoirewahl) sowie an professionelle SängerInnen, die sich in Vorbereitung für Konzerte, Opernaufführungen und Liederabende oder Auditions befinden.

Zum Meisterkurs:
Dieser Meisterkurs beschäftigt sich nicht nur mit der musikdramatischen Auseinandersetzung einer Rolle/Arie und Liedern (Interpretatorische Gestaltung & Entwickeln von Stimmfarben, Gestaltung in musikalischer und textlicher Inhalte) sondern auch mit der Interpretation und Bühnenpräsenz. Die Teilnehmer haben die Möglichkeit, ihr Können in einem repräsentativen Abschlusskonzert unter professionellen Rahmenbedingungen zu präsentieren.
Wir bitten Sie bereits vorbereitet in diesen Meisterkurs zu kommen.

Der Korrepetitor Alexander Fleischer unterstützt die Teilnehmer vor allem im Hinblick auf das Abschlusskonzert am 17. Juli 2021. In diesem ganzheitlichen Meisterkurs werden Klassen- und Einzelkorrepetitionen angeboten.


Thomas Quasthoff 2 ThumbTHOMAS QUASTHOFF, Bassbariton
„Der Bühnenarbeiter"

Fast vier Jahrzehnte lang hat Thomas Quasthoff als Sänger auf internationalen Bühnen Maßstäbe gesetzt und unzählige Menschen mit seiner Kunst erreicht und bewegt. Im Januar 2012 beendete er seine beispiellose Karriere als Sänger. Dem Gesang und der Kunst bleibt er weiter eng verbunden: unter anderem als Lehrender an der Musikhochschule „Hanns Eisler" in Berlin oder bei Meisterkursen. Darüber hinaus entdeckte er manch neue Talente an sich und steht als Rezitator, Kabarettist, Moderator und sogar als Schauspieler auf der Bühne.

Als einer der bemerkenswertesten Sänger seines Fachs konzertierte Thomas Quasthoff regelmäßig mit den Berliner und Wiener Philharmonikern sowie vielen weiteren internationalen Spitzenorchestern. Eine enge Zusammenarbeitet verband ihn mit so bedeutenden Dirigenten wie Claudio Abbado, Daniel Barenboim, Christoph Eschenbach, Bernard Haitink, Mariss Jansons, James Levine, Zubin Mehta, Riccardo Muti, Seiji Ozawa, Sir Simon Rattle, Helmuth Rilling, Christian Thielemann und Franz Welser-Möst.

Sein Debüt beim Oregon-Bach Festival 1995 legte den Grundstein für Thomas Quasthoffs steile Karriere in den USA. Er war dort gern gesehener Gast sowohl bei den großen Orchestern als auch Festivals. Auch in die New Yorker Carnegie Hall, wo er 1999 sein gefeiertes Liederabenddebüt mit Schuberts WINTERREISE gab, kehrte er regelmäßig zurück.

2003 begab sich der Künstler erstmals auf die Opernbühne und sang den Minister/FIDELIO mit den Berliner Philharmonikern unter Sir Simon Rattle bei den Salzburger Osterfestspielen. 2004 folgte dann sein umjubeltes Debüt an der Wiener Staatsoper als Amfortas in Wagners PARSIFAL unter der künstlerischen Leitung von Donald Runnicles, wo er 2005 in derselben Rolle unter Sir Simon Rattle wieder zu hören war.

Thomas Quasthoff war „Artist in Residence" im Wiener Musikverein, im Concertgebouw Amsterdam, in der Carnegie Hall, beim Lucerne Festival sowie in Baden-Baden, Hamburg, in der Londoner Wigmore Hall und im Barbican Centre. 2010 präsentierte er sein zweites Jazz-Programm „Tell it like it is", das Songs aus Jazz, Soul und Blues vereinte und ihn in die wichtigsten Konzertsäle Europas führte.

Thomas Quasthoff hat etwas zu sagen – nicht nur musikalisch. So zeigt er sich in Gesprächsreihen, Lesungen oder auf der Theaterbühne von einer anderen Seite. Thomas Quasthoff trat insgesamt 5 Saisonen in einer vielbejubelten Produktion von Shakespeares WAS IHR WOLLT im Berliner Ensemble in der Rolle des „Narren" als Schauspieler in Erscheinung. Weitere Höhepunkte der jüngsten Vergangenheit waren Auftritte als Sprecher gemeinsam mit dem Belcea Quartett mit Haydns SIEBEN LETZTE WORTE, in Schönbergs GURRELIEDER mit den Berliner Philharmonikern und dem LSO unter Sir Simon Rattle, mit den Wiener Philharmonikern unter Zubin Mehta und in Hannover unter Ingo Metzmacher, in EIN ÜBERLEBENDER AUS WARSCHAU mit dem RSO Wien unter Cornelius Meister und dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks unter Mariss Jansons. Mit Beethovens EGMONT war er unter der Leitung von Constantinos Carydis in Luzern und Bologna zu erleben.

Zu den künstlerischen Projekten der jüngsten Vergangenheit zählen außerdem ein literarisch-musikalischer Abend rund um Heinrich Heine mit Florian Boesch und Justus Zeyen. Gemeinsam mit der Sopranistin Christiane Karg widmete er sich dem Oeuvre der Schriftstellerin Louise de Vilmorin und rezitierte in einem Liederabend an der Wiener Staatsoper mit dem Tenor Michael Schade Texte von Joseph von Eichendorff.

Im Juli 2015 stand er erstmals am Dirigentenpult und übernahm beim Verbier Festival die künstlerische Leitung von Bachs MATTHÄUSPASSION.

Seit 2015 ist er vermehrt als Jazz-Sänger gemeinsam mit Frank Chastenier (Klavier), Dieter Ilg (Kontrabass) und Wolfgang Haffner (Schlagzeug) auf den großen Konzertbühnen und internationalen Festivals zu erleben. In der Saison 2017/2018 stehen Jazz-Konzerte in Budapest, Düsseldorf, Hamburg, Köln, Baden-Baden, St. Petersburg, Novosibrisk, Hildesheim, Weimar, Madrid, Úbeda, Frankfurt, Graz und Bielefeld am Programm. Im Sommer ist Thomas Quasthoff mit dem Bigband Programm seines neuen Albums, das im Mai 2018 bei Sony Music erscheinen wird, beim Jazz-Fest Wien, im Rahmen des Schleswig-Holstein Festivals in der Elbphilharmonie und bei den Niedersächsischen Musiktagen zu hören.

Von 1996-2004 hatte Thomas Quasthoff eine Professur an der Hochschule für Musik in Detmold inne. Seither lehrt er an der Hochschule für Musik «Hanns Eisler» in Berlin. Des Weiteren ist er regelmäßig in Meisterkursen zu erleben, wie u.a. beim Heidelberger Frühling und an der Hochschule in Detmold sowie beim Verbier Festival und bei der Schubertiade in Schwarzenberg. Sein leidenschaftliches Engagement für den Sängernachwuchs motivierte ihn auch zur Gründung des internationalen Wettbewerbs «Das Lied», der 2017 erstmals in Heidelberg stattfand.

Seine Gesangsausbildung erhielt Thomas Quasthoff bei Prof. Charlotte Lehmann und Prof. Dr. Ernst Huber-Contwig in Hannover. Er erhielt zahlreiche nationale und internationale Auszeichnungen – darunter den Ersten Preis beim Internationalen Musikwettbewerb der ARD in München (1988), den Schostakowitsch-Preis in Moskau (1996) und den Hamada Trust/Scotsman Festival Prize (Edinburgh International Festival 1996). Vom Deutschen Bundespräsidenten wurde ihm 2005 der Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland verliehen und ein Jahr später erhielt er den Europäischen Kulturpreis, der ihm in der Dresdner Frauenkirche überreicht wurde. 2009 wurde Thomas Quasthoff mit der Gold Medal der Royal Philharmonic Society in London sowie mit dem Herbert von Karajan Musikpreis des Festspielhauses Baden-Baden ausgezeichnet. Außerdem wurde ihm 2009 der Titel Österreichischer Kammersänger verliehen und 2011 erhielt Thomas Quasthoff die Wigmore Hall Medal.

Thomas Quasthoff war von 1999 bis 2014 Exklusiv-Künstler der Deutschen Grammophon Gesellschaft. Neben vielen anderen Preisen und Grammy-Nominierungen wurden drei seiner CDs mit einem Grammy ausgezeichnet: Mahlers Lieder AUS DES KNABEN WUNDERHORN (mit Anne Sofie von Otter) unter Claudio Abbado und orchestrierte Schubert-Lieder (mit dem Chamber Orchestra of Europe, ebenfalls unter Claudio Abbado) und Bach-Kantaten mit den Berliner Barocksolisten. Für insgesamt sechs seiner Aufnahmen erhielt er den Echo-Preis. Seit Januar 2018 ist Thomas Quasthoff Exklusiv-Künstler der Sony Music Entertainment. Das erste Album, das im Mai 2018 bei Sony erscheinen wird, beinhaltet ein abwechslungsreiches Programm von eingängigen Jazz-Klassikern – begleitet von der renommierten NDR Bigband unter der Leitung von Jörg-Achim Keller und mit seinem langjährigen Trio um Frank Chastenier, Dieter Ilg und Wolfgang Haffner.

 

Alexander Fleischer 2020 ThumbALEXANDER FLEISCHER
studierte bei Birgitta Wollenweber an der renommierten Hochschule für Musik „Hanns Eisler" Berlin und spezialisierte sich auf Liedgestaltung bei Wolfram Rieger und Irwin Gage. Er besuchte Meisterkurse bei Dietrich Fischer-Dieskau, Thomas Hampson, und Christa Ludwig. Frühzeitig wurde er mit Preisen internationaler Wettbewerbe ausgezeichnet, u.a. Liedbegleiter-Preis bei „Das Lied" International Song Competition Berlin 2009, Schubert und die Moderne Graz, Schubert-Liedduo Wettbewerb Dortmund, Wettbewerb für Liedkunst Stuttgart der Hugo-Wolf-Akademie 2010.

In der Folge debütierte er in zahlreichen Konzertsälen und bei bedeutenden europäischen Festivals: lucerne festival, Musikverein Wien, Festspielhaus Baden-Baden, Philharmonie Köln, Musikfestival „Heidelberger Frühling",Konzerthaus Berlin, festspillene i bergen, Festival RheinVokal u.a. Er arbeitet u.a. mit Bo Skovhus, Olaf Bär, Thomas Quasthoff, Roman Trekel, Daniela Sindram, Sebastian Noack, Olivia Vermeulen, Tobias Berndt, Manuel Walser, Andreas Wolf, Peter Schöne, Mirella Hagen.

An der Hochschule für Musik „Hanns Eisler" Berlin hat Alexander Fleischer eine Gastdozentur inne und arbeitet als Assistent von KS Prof. Thomas Quasthoff. Im April 2015 erhielt er darüber hinaus eine Dozentur für Liedgestaltung an der HfM Würzburg.

Außerdem unterrichtet er an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Mannheim und betreut dort eine Liedklasse. 2017 war er Dozent beim renommierten Britten-Pears-Festival in Aldeburgh (UK).

2017 rief er ein eigenes Liedfestival ins Leben. Das „Hirschberger Liedfest" findet 2020 zum 4. Mal statt. Beim Label querstand erschien seine erste hochgelobte CD mit Goethe-Vertonungen von Fanny Hensel mit dem Bariton Tobias Berndt. 2019 erschien die CD „Legacy" mit katalanisch-spanischem Repertoire mit der Mezzosopranistin Anna Alàs i Jové.

www.alexanderfleischer.de

 

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