ABGESAGT!

MEISTERKURS
LIED, OPER & ORATORIUM

12. – 18. Juli 2020

Leitung: UNIV.-PROF. JULIANE BANSE
Korrepetition: MARCELO AMARAL


Vorsingen:
12. Juli 2020, 11.00 Uhr
Ort: Polytechnische Schule, Wörgl

 

Kursgebühr: € 450,-- (Passive 50% - € 225,-- für die gesamte Laufzeit des Meisterkurses)

Anmeldungen bis 2. Juli 2020

Schlusskonzert:
18. Juli 2020
Beginn: 20.00 Uhr
Ort: Pfarrkirche, Kirchbichl


Zielgruppe:

Dieser Meisterkurs von Univ.-Prof. Juliane Banse wendet sich an fortgeschrittene Sänger/innen, Gesangsstudierende an Kunstuniversitäten und Konservatorien sowie als begleitendes Coaching für BerufseinsteigerInnen (Repertoirewahl) sowie an professionelle SängerInnen, die sich in Vorbereitung für Konzerte und Opernaufführungen oder Auditions befinden.


Zum Meisterkurs:

Dieser Meisterkurs beschäftigt sich nicht nur mit der musikdramatischen Auseinandersetzung einer Rolle/Arie (Interpretatorische Gestaltung & Entwickeln von Stimmfarben, Gestaltung in musikalischer und textlicher Inhalte) sondern auch mit der Interpretation und Bühnenpräsenz im Besonderen. Die Teilnehmer haben die Möglichkeit, ihr Können in einem repräsentativen Abschlusskonzert unter professionellen Rahmenbedingungen zu präsentieren.

Wir bitten Sie bereits vorbereitet in diesen Meisterkurs zu kommen.

Marcelo Amaral unterstützt die Teilnehmer mit Korrepetition vor allem im Hinblick auf das Abschlusskonzert am 18. Juli 2020.


 

Juliane Banse ThumbJuliane Banse
Wenige Künstler ihrer Generation sind auf so vielen Gebieten mit verschiedenstem Repertoire so erfolgreich wie die Sopranistin Juliane Banse. Ihr Opernrepertoire reicht von der Feldmarschallin, Figaro-Gräfin, Fiordiligi, Donna Elvira, Vitellia über Genoveva, Leonore, Tatjana, Arabella bis hin zu Grete (Schrekers Der ferne Klang). Ihren künstlerischen Durchbruch erlangte sie bereits 20-jährig als Pamina an der Komischen Oper Berlin in einer Produktion von Harry Kupfer. Unvergessen ist auch ihr Auftritt als Schneewittchen bei der Uraufführung der gleichnamigen Oper von Heinz Holliger, mit dem sie eine enge Zusammenarbeit verbindet, an der Oper Zürich. Die in Süddeutschland geborene und in Zürich aufgewachsene Sopranistin nahm zunächst Unterricht bei Paul Steiner, später bei Ruth Rohner am Opernhaus Zürich und vervollständigte dann ihre Studien bei Brigitte Fassbaender und Daphne Evangelatos in München. Seit dem Wintersemester 2016/2017 hat sie selbst eine Gesangsprofessur an der Robert Schumann Hochschule Düsseldorf inne.

Im Konzertbereich ist die Künstlerin mit einem weit gefächerten Repertoire gefragt, welches sie mit namhaften Dirigenten zusammengeführt hat, u. a. mit Lorin Maazel, Riccardo Chailly, Bernard Haitink, Franz Welser-Möst, Mariss Jansons, Zubin Mehta und Manfred Honeck.

Die Spielzeit 2019/20 beginnt gleich mit einem ganz neuen Projekt: zusammen mit dem Pianisten Alexander Krichel und dem Tänzer István Simon unter der Regie von Andreas Heise führt Juliane Banse Schubert’s 
Winterreise in getanzter/gesungener Form auf. Die Premiere findet im September 2019 in Leverkusen statt, Gastspiele u.a. in Spanien und Südamerika folgen. Im Konzertbereich gibt es zahlreiche spannende Projekte: u.a. in Taipei die 8.Mahler unter Eliahu Inbal, Bergs Wozzeck-Fragmente mit dem SWR Symphonikerorchester unter Tito Ceccherini, in Frankfurt Heinz Holligers Puneigae und G.Kurtáks Messages of the late R.V. Troussova mit dem Ensemble Modern unter Heinz Holliger, in Wien H.W. Henzes Nachtstücke und Arien mit dem ORF Radio-Symphonieorchester unter Marin Alsop, in Tokyo und Yokohama Bergs Sieben frühe Lieder mit New Japan Philharmonic unter Toshiyuki Kamioka.

In letzter Zeit stand Juliane Banse in Köln in der Wiederaufnahme von Walter Braunfels‘ Jeanne d’Arc in der Titelpartie und in Zürich in der Uraufführung der Oper Lunea von Heinz Holliger auf der Bühne. Außerdem sang sie in Strauss‘ Rosenkavalier erstmals die Marschallin, seit Jahren eine Wunschpartie der Künstlerin. Die Hauptrollen im Monodrama THE TELL-TALE HEART des niederländischen Komponisten Willem Jeths im Concertgebouw, in Girgory Frids Tagebuch der Anne Frank am Theater an der Wien, in Poulencs Monooper Voix humainean der Staatsoper in Berlin und Elsa von Brabant in Wagners Lohengrin in Nantes und Anger sind erwähnenswerte Engagements. In den USA war sie zuletzt als Rosalinde (Fledermaus) in Chicago und in Strauss‘ Arabella an der MET in New York zu erleben.

Liederabende und Kammermusik sind seit jeher fester Bestandteil des Kalenders. So war Juliane Banse in letzter Zeit zu Gast bei der Schubertiade Vilabertran, in Oxford, bei der Liedwoche auf Schloss Elmau oder im Rahmen der ersten Konzerte im neuen Boulez-Saal in Berlin begleitet von Wolfram Rieger. Hindemiths Marienleben ist ein Werk, das die Künstlerin besonders gern singt und dass sie zusammen mit Martin Helmchen auf CD eingespielt hat. Neu ist ein Lied-Projekt, das im Frühjahr 2020 in China zur Aufführung kommt: die Dichterliebe (nach Robert Schumann) von Christian Joost. Begleitet vom Tschechischen Nonett stehen Konzerte mit Wagners Wesendonck-Liedern an.

Zahlreiche CD-Einspielungen der Künstlerin sind preisgekrönt, gleich zwei erhielten den Echo Klassik: Braunfels‘ 
Jeanne D’Arc mit dem Swedish Radio Symphony Orchestra unter Manfred Honeck (Welt-Ersteinspielung des Jahres) und Mahlers 8. Sinfonie mit dem Tonhalle Orchester Zürich unter David Zinman. Im Februar 2017 erschien ihre von den Medien viel gelobte CD Unanswered Love mit teils erstmals eingespielten und - ihr gewidmeten Werken - von Reimann, Rihm und Henze, die sie mit der Deutschen Radio Philharmonie Saarbrücken Kaiserslautern und Christoph Poppen herausgebracht hat. Mit dem Münchner Rundfunkorchester spielte sie die CD Im Arm der Liebe mit Werken von Braunfels, Korngold, Marx und Pfitzner ein. Von den Orchesterprojekten der laufenden Saison: Heinz Holligers Puneigae und G.Kurtáks Messages of the late R.V. Troussova in Frankfurt wie auch Henzes Nachtstücke und Arien in Wien sind Veröffentlichungen auf CD geplant

2015 wurde sie eingeladen zur Wiederaufnahme der Mrs. Grose in Köln und zu einer Neuproduktion in Wiesbaden. Helen Donath wurde mehrfach ausgezeichnet, unter anderem als Bayerische Kammersängerin, als Ehrendoktor der Universität Miami und 1990 mit dem Niedersachsen Preis.
2005 erhielt sie das Verdienstkreuz 1. Klasse des Niedersächsischen Verdienstordens.


Marcelo Amaral ThumbMarcello Amaral, Pianist

Von der New York Times gefeiert als "Liedbegleiter der Superlative" hat sich der brasilianische Pianist Marcelo Amaral als gefragter Klavierpartner von Sängern und Instrumentalisten international etabliert.

Seit dem Gewinn des Preises für Pianisten beim Internationalen Robert-Schumann-Liedwettbewerb 2009 arbeitete er mit zahlreichen renommierten Künstlern zusammen wie zum Beispiel Janina Baechle, Olaf Bär, Juliane Banse, Daniel Behle, John Chest, Layla Claire, Ronan Collett, Sarah Connolly, Roxana Constantinescu, Melanie Diener, Veronika Eberle, Manuel Fischer-Dieskau, Soile Isokoski, Michaela Kaune, Jochen Kupfer, Sophie Marilley, Íride Martínez, Nils Mönkemeyer, Christoph Pohl, Christoph Pregardien, Daniel Röhn, Edicson Ruiz, Tobias Scharfenberger, Birgid Steinberger, Roman Trekel, Michael Volle, Matthias Winckhler und dem Alfama Quartet.

Wichtige Stationen seiner intensiven Zusammenarbeit mit der Sopranistin Carolina Ullrich sind eine 2012 bei GENUIN Records erschienene Lied-CD mit dem Titel Emoción sowie eine von der Kritik hochgelobte Tournee durch die Vereinigten Staaten mit Konzerten u. a. in der Merkin Hall in New York City und dem Kennedy Center in Washington D.C.

Mit großem Erfolg debütierte Marcelo Amaral in den vergangenen Spielzeiten in der Wigmore Hall in London, im Musée d’Orsay in Paris sowie bei der Schubertiade in Schwarzenberg.

Marcelo Amaral war zu Gast bei zahlreichen Festivals wie dem Montpellier Festival, der Mozarteum Sommerakademie, dem Schleswig-Holstein Festival, dem Europäischen Musikfest, dem International Art Song Festival, dem Ravinia Festival, dem Tuscan Sun Festival, dem Festival de Marvão und dem Oxford Lieder Festival.

Rundfunk- und Fernsehaufnahmen für die BBC, den Bayerischen Rundfunk, DeutschlandRadio Kultur, WDR/ARTE, Radio France und andere runden seine künstlerische Tätigkeit ab.

Nach seinem Studium am Cleveland Institute of Music und der Indiana University vervollständigte Marcelo Amaral seine Studien durch die Zusammenarbeit mit namhaften Künstlern wie Elly Ameling, Dietrich Fischer-Dieskau, Rudolf Jansen, Malcolm Martineau,

Olga Radosavljevich, Andras Schiff, Peter Schreier und Roger Vignoles.

Zudem studierte er Liedgestaltung bei dem bekannten Liedpianisten Helmut Deutsch an der Hochschule für Musik und Theater München.

Ein besonderes Anliegen ist es Marcelo Amaral, seine Erfahrungen in Liedinterpretation als Lehrer weiterzugeben. So ist er u. a. regelmäßig als Dozent zu Gast bei den Meisterklassen der Internationalen Hugo-Wolf-Akademie in Stuttgart.

Marcelo Amaral ist Mitglied des künstlerischen Beirats der Internationalen Hugo-Wolf-Akademie und hat seit 2014 eine Professur für Liedgestaltung an der Hochschule für Musik Nürnberg.

www.marceloamaral.de

 

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